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Taekwondo Koreanische waffenlose Selbstverteidigung Taekwondo, die uralte koreanische Kampfkunst, wird Heute von Jung und Alt als Sport oder auch als eine Möglichkeit zur Selbstverteidigung ausgeübt. Der Begriff Taekwondo besteht aus drei altkoreanischen Wörtern, die das Wesen dieser Kampfkunst ausdrücken: Tae:
kennzeichnet die Fußtechnik
Kwon:
steht für die Handtechnik (wörtlich Faust)
Do: bedeutet die geistige
Entwicklung
Information für Anfänger oder
Fortgeschrittene bei
Abteilungsleiter /
Trainer / Funktionär
Grossmeister Bajrush Saliu
7. Dan Hapkido
World Hapkido
Martial Arts Federation
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5. Dan Taekwondo WTF 5. Dan DTU DTU /
NWTU Taekwondo Prüfer
Taekwondo -
Kampfrichter in Vollkontakt
Taekwondo -
Kampfrichter in Formen
Inhaber der Trainerlizenz
des Deutschen Sportbundes
Taekwondo
Trainer C-Lizenz
Mobil: 0160/5909395 E-Mail:
bajrush_saliu@web.de
Birgit Krone
Jugendbetreuerin
4. Kup Taekwondo
Telefon: 02266/440376
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Das Training findet in der Turnhalle der Grundschule Becke statt.
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Turniere 2011 | ||
Turnier |
Austragungsort |
Wettkampftag |
Be Dü Pokal |
Düsseldorf |
15.05.2011 |
Internationale Meisterschaft |
Dormagen
| 21.05.2011 |
Landes Einzel Meisterschaft |
Gummersbach |
18.06.2011 |
Bezirksturnier |
Stollberg |
25.06.2011 |
Arnsberg Cup |
Lüdenscheid |
16.07.2011 |
Internationaler Bonsai Cup |
Bonn |
24.09.2011 |
World Chang Moo Kwan Open 2011 |
Bottrop |
01.10.2011 |
Münsterland Cup |
Münster |
09.10.2011 |
International Masters 2011 |
Bonn |
16.10.2011 |
Euregio Cup 2011 |
Nettetal |
27.11.2011 |
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Weitere Informationen zu den Turnieren - Berichte und Fotos - erhalten Sie hier: Taekwondo-Turniere |
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Taekwondo so populär wie noch nie Über fehlenden Nachwuchs kann sich die Taekwondoabteilung des TV Becketal nicht beklagen. Entgegen dem Trend der sinkenden Mitgliederzahlen anderer Vereine verzeichnet der TV Becketal einen kontinuierlichen Anstieg der Aktiven. Allein in der Wettkampfgruppe trainieren mittlerweise 21 Kämpferinnen und Kämpfer dreimal pro Woche, um sich auf nationale wie internationale Turniere vorzubereiten. So können am 18.Februar die Nachwuchskämpfer beim Lippe Pokal in Hamm ihr Können unter Beweis stellen. Saskia Krone, Karin und Johannes Klemens so wie Enez Koc starten am 4. März beim Open Challenge Cup in Belgien. Dort wird wie bei den Olympischen Spielen mit elektronischen Westen und Fußschützern gekämpft. Für die insgesamt 12 anstehenden Wettkämpfe 2012 wünschen Trainer Bajrush Saliu und Betreuerin Birgit Krone den Wettkämpfern viel Erfolg.
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Weltkindertag in Gummersbach Kinder kämpfen für Kinder Unter der Leitung von Trainer und Großmeister Bajrush Saliu sowie der Jugendbetreuerin Birgit Krone demonstrierte die Wettkampfgruppe des TV Becketal beim 6. Weltkindertag in Gummersbach ihren Taekwondosport! Zahlreiche große und kleine Zuschauer zeigten sich von dem rasanten Programm begeistert. Neben schlagkräftigen Vollkontaktkämpfen und inszenierten Streetfights wurden Bretter auf spektakulärer Weise zerschlagen. Saskia Krone, erfolgreiche Vollkontaktkämpferin ihrer Gewichtsklasse in NRW und Johannes Klemens (Landeskader NWTU) brachten einige Einblicke in den Formenlauf. Ein gelungenes Programm - so waren sich alle einig.
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Völkerverständigung im Zeichen des Sportes Der Gummersbacher Taekwondo-Großmeister Bajrush Saliu wurde in Seoul für seine Verdienste um die Verbreitung des Sports in Deutschland geehrt. Für seine Verdienste um die Verbreitung des Taekwondo in Deutschland wurde der Gummersbacher Taekwondo Großmeister Bajrush Saliu kürzlich mit einer besonderen Auszeichnung der Welttaekwondo Union geehrt. Die Überreichung fand anlässlich des 65. Geburtstages dieses Sports im Rahmen eines Festaktes in Seoul statt. Zusätzlich zu der Ehrung hatte Saliu im Rahmen der Einladung die Gelegenheit, Seoul auf eine ganz besondere Art kennenzulernen. Organisiert durch seinen langjährigen Freund, Großmeister Kim Mu In, durfte Saliu hinter die Kulissen der Zwölfmillionen-Stadt Seoul blicken. Begleitet durch den stellvertretenden Leiter der Stadtverwaltung besuchte Saliu unter anderem den Ratssaal der Stadt Seoul. Ähnlich beeindruckt zeigte sich Saliu von der allgegenwärtigen Gastfreundschaft der Südkoreaner. Insbesondere die Schüler von Großmeister Kim Mu In ließen es sich nicht nehmen, Bajrush Saliu mit einer Gegeneinladung für seine Gastfreundschaft aus dem Jahr 2009 zu danken. Damals hatte er den Kindern die Möglichkeit geboten, am Festzug zum 900. Geburtstag seiner Heimatstadt teilzunehmen. Viele interessante Gespräche und viele neue Freundschaften zeigten wieder einmal, wie sehr der Sport ganz allgemein - und Taekwondo im Besonderen - die Verständigung der Völker untereinander fördert, meint Saliu. Besonders ist ihm noch in Erinnerung, dass er mit Menschen zusammenkommen konnte, die normalerweise kaum für Gespräche zur Verfügung stehen, wie beispielsweise der ehemalige Chef des südkoreanischen Geheimdienstes. Auch der lockere und ungezwungene Umgang mit dem Präsidium der Welttaekwondo-Union habe Eindruck hinterlassen, sind die südostasiatischen Umgangsformen doch sonst ehr förmlich. Eins kann der Großmeister kaum erwarten. Er möchte sich möglichst bald bei seinem langjährigen Freund Kim Mu In mit einer Gegeneinladung bedanken. Der Kontakt lässt sich zwar mit modernen Kommunikationsmitteln viel besser halten, als noch vor zwölf Jahren, ein Gespräch unter vier Augen bei einem gemütlichen Glas Bier wissen aber natürlich auch die ansonsten für ihre eiserne Disziplin bekannten Kampfkünstler zu schätzen. Zurück in Deutschland würde Saliu sich freuen, wenn in unserer Gesellschaft einige der Werte, für die die verschiedensten Kampfkünste bekannt sind, wieder stärker Beachtung finden würden. Disziplin, Höflichkeit, gegenseitiger Respekt und ein guter Umgang miteinander unabhängig von Herkunft und Glaube sollten von klein auf ein wichtiger Teil der Erziehung sein. Wer dies darüber hinaus noch mit Sport und Fitness verbinden möchte, kann sich gerne bei Bajrush Saliu über Taekwondo und die Möglichkeiten in Gummersbach unter Tel.: 02261/2 70 38 informieren.
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Zwei sportliche Schwestern auf Goldkurs Vanessa und Saskia Krone seit zehn Jahren im Kampfsport erfolgreich. Seit nunmehr zehn Jahren betreiben die beiden Schwestern Vanessa und Saskia Krone vom TV Becketal erfolgreich die koreanische Kampfsportart Taekwondo. Vanessa begann im Alter von acht Jahren, Saskia war gerade mal sechs Jahre alt, als sich die beiden für den vielseitigen Kampfsport entschieden. Die beiden Schwestern nehmen an nationalen wie auch an internationalen Turnieren teil. Bei vielen Veranstaltungen und Events demonstrierten sie ihr Können. Ausdauerndes, hartes und konsequentes Training brachte ihnen mehr als 200 Pokale und Medaillen ein. Besonders stolz ist Trainer Bajrush Saliu auf die Leistungen, die seine beiden Athletinnen in Südkorea erbrachten. Dort errangen Vanessa und Saskia Gold im Vollkontaktwettkampf. Die beiden ehrgeizigen Sportlerinnen sind Träger des 3. DAN-WTF (World Taekwondo Federation). Ihr Fazit lautet: "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat bereits verloren" sowie "Unterschätze niemals deinen Gegner".
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![]() ![]() ![]() Quelle: www.nwtu.de | |||
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Koreanische Gäste boten spektakuläre Show In der Eugen-Haas-Halle traten 131 Kämpfer bei den Deutsche Junioren-Einzelmeisterschaft im Taekwondo an - Großmeister Bajrush Saliu vom TV Becketal hatte das Turnier nach Gummersbach geholt. Die Freude war Großmeister Bajrush Saliu trotz Stress deutlich anzumerken, denn dank seiner Initiative fand die Deutsche Junioren-Einzelmeisterschaft im Taekwondo in Gummersbach statt. Einige Kontakte und Telefonate waren nötig, um die Deutsche Taekwondo Union zu überzeugen. Im Januar gab es dann grünes Licht für Salius TV Becketal und so versammelten sich am Samstag 131 Kämpfer aus über 60 Vereinen in der Eugen-Haas-Halle. Für die Teilnahme mussten die Kämpfer der Jahrgänge 1990 bis 1994 mindestens den braunen Gürtel tragen. "Ich freue mich, dass alles so gut geklappt hat", sagte Saliu über die Verwirklichung seines großen Traums. Gekämpft wurde in der Kategorie Vollkontakt, für Treffer vergaben die Punktrichter je nach Schwierigkeit zwischen 1 und 4 Zählern. Ein Kampf ging über drei Mal zwei Minuten. Mit den Schwestern Vanessa und Saskia Krone gingen zwei Teilnehmer vom TV Becketal an den Start. Trotz lautstarker Unterstützung von Fans und Freunden schafften es beide leider nicht in die Medaillenränge. Die Enttäuschung hielt sich dennoch in Grenzen. Waren die normalen Kämpfe schon sehr ansehnlich, wurde es bei der Vorführung der "Südkoreanischen Taekwondo-Akademie" richtig spektakulär. Die Gäste waren extra aus dem Fernen Osten angereist und boten unter der Leitung von Großmeister Kim-Mu-In eine höchst interessante Mischung aus Musik, Tanz und Kampfsportbewegungen. Spätestens als die jungen Kämpfer in bester Bruce-Lee-Manier Nunchucks schwangen, konnten die Zuschauer nur noch ungläubig staunen. Großmeister Kim-Mu hatte seinem deutschen Pendant auch noch etwas Besonderes mitgebracht. Er verlieh Saliu den siebten Dan, also den siebten Rang für Träger des schwarzen Gürtels. Der spendable Gast hatte auch für Bürgermeister Frank Helmenstein ein Geschenk, der sich auch gleich auf Koreanisch bedankte. Die 14-köpfige Gruppe aus Korea verweilt während des Aufenthalts bei der Familie Saliu, die auch sonst fleißig mitwirkte. Tochter Babara Saliu intonierte die deutsche Nationalhymne, da war Vater Bajrush schon sehr stolz und auch ein bisschen gerührt. 60 Helfer vom TV Becketal und dem TSV Ründeroth sorgten für einen reibungslosen Ablauf, die Vorarbeit zur Veranstaltung, wie die Akquirierung von Sponsoren, hatten Bajrush Saliu und die Trainerin Birgit Krone in Eigenregie übernommen. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn Verantwortliche und Gäste waren allesamt sehr zufrieden. Heinz Gruber, Präsident der Deutschen Taekwondo Union und Vizepräsident Musa Cicek lobten besonders den Rahmen des Turniers. "Das ist eine sehr schöne Halle für so ein Turnier", so Cicek. Die stellvertretende Landrätin Ursula Mahler betonte, dass die Handball-Hochburg Gummersbach nun auch im Taekwondo-Sport von sich reden macht, erst vor zwei Wochen fanden ebenfalls in der Eugen-Haas-Halle die Landesmeisterschaften statt. Ergebnislisten gibt es unter www.dtu.de. Quelle: www.oberberg-aktuell.de Die Fotos dieser Veranstaltung:
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Taekwondo trifft auf Kung Fu Mit einem Training der Shaolin Mönche ging für die Becketaler Wettkampfgruppe ein Traum in Erfüllung. Die weltweit berühmten Kung Fu Kämpfer zeigten ihre berühmte Show in Gummersbach: "Die höchste Ebene des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen". Trainer Bajrush Saliu organisierte für seine Schüler ein unvergessliches Erlebnis. Das Training beinhaltete absolute Disziplin und eisernen Willen. Perfekte Beherrschung des Gleichgewichts, Sprung- und Schnellkraft standen im Vordergrund. Bei manchen Übungen stießen die Becketaler Athleten an ihre körperlichen Grenzen, doch sie trainierten unbeirrt weiter. Am Ende erschien den Schülern die Philosophie: Bewegt sich der Gegner schnell, reagiere schnell, bewegt er sich langsam, folge ihm langsam, verständlich. Dieses lehrreiche Training war für alle eine außergewöhnliche Erfahrung. Das Foto dieser Veranstaltung:
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Bundesverdienstorden für Bajrush Saliu Für sein Engagement im Bereich der Jugendarbeit im Taekwondo wurden Bajrush Saliu, der Trainer der Taekwondo-Abteilung des TV Becketal, mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet. Am 23. Januar 2010 überreichte ihm der Landrat des oberbergischen Kreises Hagen Jobi die Verdienstmedaille am Bande. Die Auszeichnung fand im Ratssaal des Rathauses Gummersbach statt.
Bajrush Saliu kam 1972 als Einwanderer nach Deutschland. Er verließ seine Heimat Skopje (Mazedonien) auf der Suche nach Arbeit. Koffer in der Hand und einem Vermittlungspapier des Arbeitsamtes in der Tasche stand er ganz alleine auf dem Gummersbacher Bahnhof. "Ich sprach kein Wort Deutsch und wollte eigentlich nicht bleiben", blickt er heute schmunzelnd zurück. Aus seinen Vorsätzen sind über 38 Jahre Oberberg geworden. Seine sportliche Karriere begann 1974. In der von ihm aufgebauten Taekwondo-Abteilung des TV Becketal sind heute rund 120 Taekwondokas aktiv. In der Ordensbegründung wird über Saliu geschrieben, dass er ein sportliches Vorbild ist und speziell der Jugendarbeit viel Aufmerksamkeit schenkt. Er gibt seinen Schützlingen Achtung, Höflichkeit, Ausdauer, Disziplin, Hartnäckigkeit und Freundlichkeit mit auf den Weg. Neben seiner Tätigkeit als Trainer beim TV Becketal arbeitet Saliu auch an nordrhein-westfälischen Schulen und lehrt den Schülern einige Grundregeln im Bereich der Selbstverteidigung. Der 59-jährige engagiert sich auch politisch im Stadtrat von Gummersbach. Vor fünf Jahren wurde Saliu zum ersten Mal für sein Engagement geehrt: Die Stadt Gummersbach verlieh ihm den Sport-Ehrenpreis. Im Jahr 2006 erhielt er die Ehrennadel in Bronze der nordrhein-westfälischen Taekwondo-Union für seine Leistungen als Trainer und Kampfrichter. Saliu erhielt seine bisher höchste Auszeichnung von der KTA in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen sowie seines hohen persönlichen Engagements auf dem Gebiet der traditionellen koreanischen Kampfsportart in Nordrhein- Westfalen. Zu den weiteren Gästen, die Slius Arbeit gewürdigt haben, zählten Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein, Peter Weber-Heck und NWTU-Präsident Josef Wagner. Wagner unterstrich die Bedeutung des Ehrenamtes im Taekwondo-Sport. Zu den Gratulanten zählten neben seiner Familie auch seine Schülerinnen und Schüler und anwesenden Mitglieder des NWTU-Vorstandes. Die NWTU gratuliert zu dieser Ehrung herzlich und wünscht Bajrush Saliu weiterhin viel Erfolg auf seinem Lebensweg. Quelle: www.NWTU.de Die Fotos dieser Veranstaltung:
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NRW Masters Turnier am 12.09.2009 Saskia Krone bei NRW-Masters-Turnier erfolgreich Taekwondo-Kämpferin des TV Becketal feierte grandiosen Erfolg. Unter der Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Ingo Wolf wurde das zweite "International Masters NRW", in Bonn ausgetragen. Die Bedeutung dieses Turniers mit internationalen Spitzenkämpfern hoben die Bonner Oberbürgermeisterin, Bärbel Dieckmann und der Präsident der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU), Josef Wagner deutlich hervor. Ich sehe das "International Masters NRW" als ideales Übungsfeld für die anstehende Weltmeisterschaft, so der NWTU Präsident. Die Oberberger waren in diesem Jahr durch den TV-Becketal mit Ihrer überaus erfolgreichen Turnierkämpferin Saskia Krone vertreten. Saskia, gerade 15 Jahre alt, trainiert seit 2001 bis zu fünf Mal in der Woche Taekwondo. Seit 2009 startet sie in der A-Jugend (Junioren). Nachdem sie über ein Jahr die Rangliste der B-Jugend Ihrer Gewichtsklasse in NRW anführte, wird sie schon jetzt bei den Junioren Ihrer Gewichtsklasse in NRW an 2. Stelle geführt. Kennern der Szene ist sie längst bekannt, schließlich stand die Becketalerin bei bisher etwa 70 Turniereinsätzen 66 Mal auf dem Siegertreppchen. Bloß keine Verletzung erleiden und Erfahrung sammeln war aber diesmal die Devise von Trainer Bajrush Saliu und Betreuerin Birgit Krone. Denn diesmal war Ihr Schützling mit Abstand die Jüngste im Pool, und Ihre Gegnerinnen allesamt Top-Athletinnen Ihres Landes oder Ihres Landesverbandes. Mit unbedingtem Siegeswillen und einmal mehr taktisch hervorragend eingestellt kämpfte sich Saskia mit deutlichem Punktevorsprung bis ins Finale. Hochkonzentriert setzte sie dort schon kurz nach Beginn ein erstes Zeichen und versetzte Ihrer Gegnerin einen schweren Kopftreffer. Auf sehr hohem Niveau wurde dieser auf drei Runden angesetzte Kampf ausgetragen, wobei die Becketalerin immer führte. Bis wenige Sekunden vor Schluss stand es 5:4, als der Trainer Ihrer Gegnerin Protest einlegte. Minutenlang wurde die Situation und die Videoaufzeichnung von mehreren Kampfrichtern analysiert, Saskia am Ende wegen unerlaubten Klammerns dann doch sehr umstritten mit einem Minuspunkt bestraft. Somit also Punktegleichstand. In einem solchen Fall entscheidet der "sudden death". Es siegt also diejenige, die den ersten Treffer landet. Saskia zögerte nicht lange, täuschte an, um dann mit einem gezielten Aufwärtstritt punktgenau den Sensor der elektronischen Weste ihrer Kontrahentin zu treffen. Ein unglaublich wichtiger Sieg für die junge Becketalerin, die damit nun endgültig in die internationale Spitzengruppe ihres Sports aufgestiegen ist. Die Fotos dieser Veranstaltung: Fotos | |||
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900 Jahrfeier der Stadt Gummersbach - 14.06.2009 Bei besonders gutem Wetter und viel Sonnenschein war die Stimmung sehr gut. Großmeister Kim Mu In und seine Gruppe aus Korea zeigten Ihr Können. Die Fotos zu diesem Bericht: Fotos
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Koreanische Gäste boten tolle Kampfkunst-Show Gummersbach - Partnerschaft zur Gummersbacher Realschule Steinberg geht schon ins dritte Jahr. So mancher Mund blieb bei den Realschülern auf dem Steinberg offen stehen, als die zwölf jungen Taekwondo und Hapkido-Kämpfer aus Südkorea auf dem mit Matten ausgelegten Schulhof ihr Können demonstrierten. Zusammen mit Großmeister Kim Mu In weilt die Kampfsportgruppe bei ihrem Freund Bajrush Saliu und nimmt in den nächsten Tagen auch an den Feierlichkeiten zum 900-jährigen Jubiläum der Stadt Gummersbach teil. Schon länger trainiert und instruiert Saliu eine Schülergruppe an der Realschule, die ebenfalls ihr Können zeigte. Die jungen koreanischen Kampfkünstler begeisterten nicht nur die Schüler, auch Schulleiter Werner Mays und Bürgermeister Frank Helmenstein waren von dem Können der Sportler sehr angetan, die traditionelle Verteidigungstechniken mit Athletik und Bewegungskunst zu moderner Musik demonstrierten. "Eine tolle Demonstration", freute sich Werner Mays und war auf die mehrjährige Verbindung mit den koreanischen Gästen sichtlich stolz. Bürgermeister Frank Helmenstein verlieh den Kampfsportlern schließlich noch Urkunden als dank für den Besuch. Die Fotos zu diesem Bericht: Fotos
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Präsentation der Taekwondo Abteilung des TV Becketal 2009
Ganze Abteilung mit Großmeister Bajrush Saliu, Jugendbetreuerin Birgit Krone und allen aktiven Kämpfern und Kämpferinnen.
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Wieder mehr Sportsgeist in Gummersbach Nachdem die Zahl der abgelegten Sportabzeichen im Gebiet der Kreisstadt in den vergangenen Jahren stets rückläufig war, konnten die Verantwortlichen bei der Ehrung gestern Abend erstmals wieder einen Anstieg vermelden.
Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein lobte das Sportabzeichen gestern Abend bei der Ehrung der Absolventen im Wiedenhof gleich dreifach. Zum einen sei es mehr als nur ein Orden, nämlich ein Ausdruck von Gesundheit und Fitness. Außerdem stünde die sportliche Aktivität auch für Stressabbau und Ausgleich, und schließlich würde auch der Gemeinschaftssinn erheblich gefördert. Insgesamt wurden 404 Sportabzeichen im vergangenen Jahr abgelegt. Im Einzelnen stieg die Zahl bei den Erwachsenen von 80 auf 93, und bei den Jugendlichen von 273 auf 311. Ein besonderes Lob hatten Stadtsportverbandsvorsitzende Jutta Becker und Frank Helmenstein für Gustav Kleinjung, der 115 Starter für den TV und 100 Absolventen für die Grundschule Hülenbusch, 2008 animieren konnte. Probleme sah Jutta Becker beim Nachwuchs der Prüfer, die das Sportabzeichen ehrenamtlich in der Lochwiese abnehmen. Sportabzeichen-Einzelehrungen für 2008 in Gummersbach: Erwachsene: Erich Braun (37 Sportabzeichen), Achim Breitenfeld (1), Siegfried Büscher (25) (TV Strombach), Manfred Erger (4) (TV Strombach), Rolf Fiedler (22) (VfL Gummersbach), Dr. Reiner Foerst (39) (verstorben), Marc Grümer (22) (Becketaler TV), Eberhard Hansen (32) (TV Hülsenbusch), Diana Hoof (18), Renate Hoof (20), Bernd Kolbe (31), Reinhard Kühn (26) (alle TV Strombach), Horste Mohrenstecher (6) (TV Rebbelroth), Rolf Negd (21) (TV Hülsenbusch), Andrea Potthoff (6) (Sportfreunde Vollmerhausen), Georg Potthoff (6), Bajrush Saliu (12) (Becketaler TV), Udo Schnauder (47), Dr. Uwe Schönwandt (18) (VHS Gummersbach), Heidrum Schröter (4) (LG Gummersbach), Martin Seidel (29) (TV Strombach), Klaus Strombach (37) (TV Windhagen), Gisela Timmerbeil (37) (VfL Gummersbach), Detlef Tinney (24), Hans Töper (29) (beide TV Strombach), Erhard Weiss (32), Luise Wenzel (26) (TV Windhagen), Helge Zapp (4) (ASC Gummersbach). Schüler / Jugendliche: Julia Buchner (1) (TV Strombach), Annika Jaeger (5), Tim Jaeger (6) (beide Gymnasium Moltkestraße), Lena-Marie Klein (1), Ayline Penz (1) (TV Strombach), Anna Lena Potthoff (6) (Sportfreunde Vollmerhausen), Celina Röhl (2), Celine Saczeponik (1), Marielle Saczeponik (2), Sophie Scharnewski (1), Anja Schinköthe (1) (alle TV Strombach), Agnes Schröter (2) (LG Gummersbach), Laura Selbach (2) (TV Strombach), Anna Timmerbeil (10), Carl Timmerbeil (8), Jan Timmerbeil (8), Jens Timmerbeil (8) (alle VfL Gummersbach), Wiebke Vollmer (1) (TV Strombach), Sina Wolf (7) (LG Gummerbach). Familien: Potthoff / Weiss (4 Personen) (Sportfreunde Vollmerhausen), Timmerbeil (5 Personen) (VfL Gummersbach). Runde Ehrungen: Siegfried Büscher (25) (TV Strombach), Gisela Timmerbeil (35) (VfL Gummersbach).
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Taekwondo für Klein und Groß Schnupperkurs am Gymnasium Grotenbach
In den vergangenen zwei Wochen konnten Schüler aus zwei fünften Klassen sowie drei Sportkurse der Jahrgangsstufen 12 und 13 Einblicke in die uralte koreanische Kampfkunst Taekwondo nehmen. Großmeister Bajrush Saliu von der Taekwondo-Abteilung des TV Becketal hatte sich zu diesen Schnupperstunden bereit erklärt. Er hat sich seit über 30 Jahren dieser Kampfkunst verschrieben und ist mittlerweile Inhaber des 5. Dan im Taekwondo und des 5. Dan Hapkido. Bei den Schülern der 5. Klassen standen das Dehnen der Muskulatur, erste Schritte, begleitet von lauten Schreien, sowie Tritte gegen die "Pratze" (ein gepolstertes Kissen zum Abfangen der Tritte) auf dem Programm. In den Oberstufenkursen erhielten die Schüler hingegen schwerpunktmäßig Einblicke in Verteidigungstechniken. Gemeinsam mit seiner Schülerin Vanessa Krone demonstrierte Saliu Bajrush entsprechende Techniken eindrucksvoll. Das eigene Erproben durch die Schüler kam aber nicht zu kurz. Insgesamt waren diese Stunden mit außergewöhnlichem Inhalt für die Schüler eine interessante Abwechslung und bereitete sichtbar Vergnügen.
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Abschlusskaderlehrgang 2008 Als Ausrichter des Kaderabschlusslehrgangs setzte der TV Becketal mit Trainer Bajrush Saliu in Gummersbach neue Maßstäbe. In der Oberbergischen Kreisstadt Gummersbach richtete der TV Becketal zum ersten Mal den letzten Kaderlehrgang der NWTU e.V. im Jahr 2008 aus. Alle Sportlerinnen und Sportler, die sich bei den NWTU-Punkteturnieren 2008 platziert haben, wurden zu diesem Lehrgang eingeladen. Rund 80 Athletinnen und Athleten kamen zur Eugen-Haas-Halle, um gemeinsam zu trainieren. Die prominenten Gäste aus der oberbergischen Politik, darunter Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein, zweiter stellvertretender Bürgermeister Torsten Konzelmann und Kreissportausschussvorsitzender Friedhelm-Julius Beucher begrüßten die Taekwondokas und unterstrichen die Bedeutung des Sports für diese Stadt. Auch der Olympia-Teilnehmer von Peking, Levent Tuncat, war dort anwesend. Der NWTU-Präsident, Josef Wagner, begrüßte in seiner Ansprache die Gäste und ehrte unsere Nachwuchssportler und die deutschen Meister Anna-Lena Frömming und Florian Meyer. Die Athleten wurden in drei Gruppen aufgeteilt und je nach Zuständigkeit von den Landestrainern Bozukyan, Acharki und Dakos trainiert. Nach der Trainingseinheit eröffnetet Bajrush Saliu das stimmungsvolle Weihnachts-Buffet und verwöhnte die Gäste kulinarisch mit internationalen Spezialitäten. Nach der Mittagspause startete das Showprogramm der Kickboxer aus Bergneustadt, des Karate-Dojos Akio aus Rebbelroth sowie der Tanzschule Kasel. Im Anschluss stand die Bekanntgabe der Nominierten zur DEM der Kadetten 2009 im Mittelpunkt des Lehrgangs. Zwölf junge Sportlerinnen und Sportler schafften an diesem Tag den Sprung in den Landeskader der NWTU, weitere werden in den nächsten Wochen noch folgen. Zwar befand sich unter den zwölf nominierten Kadetten kein Schüler von Bajrush Saliu, doch eine Altersklasse darüber, bei der Jugend A (14 bis 16 Jahre), sind mit den beiden Schwestern Saskia und Vanessa Krone die zwei Aushängeschilder des Vereins im Landeskader vertreten. Zum Abschluss bekamen alle Athleten ein T-Shirt vom TV Becketal. Taekwondo beim TV Becketal (' http://www.tv-becketal.de ) gibt es mittlerweile seit 1991 und hat bereits 167 Mitglieder. Seitdem fungiert Bajrush als Abteilungsleiter und Trainer zugleich. Ein Erfolg wurde auch der Abschlusslehrgang, für dessen Organisation er nur Lob erntete. "Im Namen der NWTU kann man ihm nur gratulieren. Er hat mit seinem Verein Maßstäbe gesetzt und uns voll und ganz überzeugt", erklärte Vollkontaktreferent Björn Pistel nach der Veranstaltung. Nach diesem gelungenen Auftakt von Taekwondo-Ereignissen auf oberbergischem Boden hat Großmeister Saliu noch Lust auf mehr. "Das Engagement kommt von Herzen und ich verspreche: Ich lasse noch nicht locker", betonte der 58-Jährige Bajrush Saliu der Presse gegenüber. Die Fotos zu diesem Bericht: Fotos
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Von 800 Schülern durch die Halle getragen - Koreaner in Bielstein am 08. Mai 2008 zu Gast In der vollbesetzten Turnhalle der Realschule zeigten die Taek Won Do - Sportler ihr Können - Saskia und Vanessa Krone beeindruckten durch spannende Kampfszenen. Knapp 800 Schüler und Lehrer sind gestern Mittag in der Turnhalle der Realschule Bielstein zusammengekommen, um sich die Vorführungen der koreanischen Taek Won Do - Kämpfer anzuschauen. Schon seit längerer Zeit bietet die Schule im Sportunterricht den Bereich "Reinigen und Kämpfen" an, indem die Jugendlichen unter Aufsicht von Großmeister Bajrush Saliu die wichtigsten Grundsätze gelehrt bekommen. "In Taek Won Do steckt viel mehr, als der alleinige Kampf. Es geht um Respekt, Selbstdisziplin, Höflichkeit sowie Freiheit und Gerechtigkeit", erklärte Saliu. Er selbst engagiert sich bereits seit über 36 Jahren in dem Sport und stellt diese Botschaft auch in den Mittelpunkt seiner Trainingsabläufe. Zwischen ihm und dem koreanischen Großmeister Kim Mu-In besteht schon seit langen Jahren eine enge Freundschaft, weswegen er sich über den Besuch auch besonders freue. Dieses Mal auch mit dabei waren Vanessa und Saskia Krone, die beiden erfolgreichsten Kämpferinnen vom TV Becketal. Zwar befinden sich die Zwei gerade in den Vorbereitungen zu wichtigen Turnieren, die in den kommenden Wochen stattfinden, aber dennoch ließen sie es sich nicht nehmen, den Schülern ihren Sport etwas näher zu bringen. In einem nervenaufreibenden Showkampf beeindruckten sie die Sporthalle mit hohen Sprüngen und harten Schlägen. Die Koreaner, die bereits am Vortag an der Realschule Steinberg zu Gast waren, ließen den gestrigen Abend bei einer gemütlichen und typisch deutschen Grillrunde ausklingen, ehe es heute weiter nach Berlin ging, wo sie an einer Tagung teilnehmen. Die gesamte Woche über lebten alle zwölf Gäste bei Saliu zu Hause, der sich bereits die ersten Gedanken über einen Gegenbesuch macht. Die Fotos zu diesem Bericht: Fotos
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Taek Won Do - Vorführung an der Realschule Steinberg am 07. Mai 2008 Zehn Schüler einer koreanischen Sportschule sind zurzeit im Oberbergischen zu Gast - Heute zeigten sie an der Realschule Steinberg mit eindrucksvollen Flugeinlagen ihr Können. Unter der Leitung von TV Becketal Trainer Bajrush Saliu fand heute an der Realschule Steinberg eine Vorführung der besonderen Art statt. Die geladenen Gäste, allesamt Schüler einer koreanischen Taek Won Do - Schule mit Großmeister Kim Mu-In und Direktor Dr. Lee, hatten einen fünfzehnstündigen Flug auf sich genommen und beeindruckten die Anwesenden mit beachtlichen sportlichen Leistungen. Rund zehn Schüler zwischen 10 und 17 Jahren, die in ihrem Heimatland Korea vormittags eine gewöhnliche Schule und nachmittags den Taek Won Do - Unterricht besuchen, führten verschiedene musikbegleitete Choreographien vor, die von den Gummersbacher Realschülern staunend verfolgt wurden. Die Idee zu diesem Projekt kam von Saliu, der durch seinen Kontakt zum Großmeister Kim Mu-In den Austausch ermöglichte: "Das Hauptziel besteht darin, im interkulturellen Austausch voneinander zu lernen und die Freude am Sport zu teilen." Realschulleiter Werner Mays zeigte sich begeistert von den Leistungen der Gäste und verteilte über seine lobenden Worte hinaus Urkunden an die koreanischen Schüler, die diese stolz entgegennahmen. Darüber hinaus würdigte er die hervorragenden Erfolge Koreas im Rahmen der PISA - Studie und erhoffte sich auch in diesem Bereich eine Vorbildfunktion seitens der Gäste. Der Unterricht, den Saliu seit nunmehr zwei Jahren an der Realschule in Form einer Arbeitsgruppe leitet, erfreut sich großer Beliebtheit bei den Schülern und soll laut Trainer über den Effekt der körperlichen Ertüchtigung hinaus vor allem den gegenseitigen Respekt fördern. "Nicht der Sieg über einen Gegner ist das Ziel, sondern der Sport, der die Schüler in Respekt miteinander vereint und die Gemeinschaft fördert", so Saliu. Die wöchentliche Arbeitsgruppe ist in drei Stufen unterteilt, die jeweils zwei Jahrgänge vereinen. Jede Gruppe fasst rund 20 Teilnehmer und enthält Prüfungen, bei deren Bestehen die Schüler eine Auszeichnung in Form eines Gürtels erhalten. Die Fotos zu diesem Bericht: Fotos
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Gürtelprüfung am 19.12.2007 Am 19.12.2007 feierten einige Taekwondo - Kämpfer ihre erfolgreiche Gürtelprüfung. Die Fotos dieser Veranstaltung: Fotos | |||
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Besuch aus Korea Großmeister Kim Mu In Großmeister Kim Mu In besuchte unsere Taekwondo - Abteilung. Fotos | |||
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Große Ehrung für hohe Leistungen im Taekwondo Für die hohe Auszeichnung reiste Bajrush Saliu eigens in die Hauptstadt Südkoreas. Am 1. März 2007, einem bedeutenden Nationalfeiertag in Korea, fanden insgesamt fünfzig Ehrungen der KTA (Korean Taekwondo Association) im Zentrum von Seoul statt. Mit unter den 50 Auszuzeichnenden war auch Bajrush Saliu, Taekwondo Trainer und Sportler seit mehr als 35 Jahren. Der koreanische Dachverband der Taekwondo Sportler (KTA) überreichte jedem der Ehrenträger eine Urkunde in Form eines gläsernen Pokals. Der in Gummersbach beheimatete Taekwondo Spezialist Saliu erhielt die höchste Auszeichnung der KTA in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen sowie seines hohen persönlichen Engagements auf dem Gebiet der traditionellen koreanischen Kampfsportart (Taekwondo) in Nordrhein - Westfalen. Auch der seit über 30 Jahren in Deutschland lebende Vorsitzende der World Taekwondo Federation (WTF), Eui Min Ko wohnte der Veranstaltung in Seoul bei. Vorangehend zu der Ehrung am 1. März fanden zahlreiche mehrtätige Trainingseinheiten und Lehrgänge zu neuen Kampfsporttechniken im Taekwondo statt. Taekwondo gilt als eine der populärsten anerkannten koreanischen Kampfsportarten - wobei auch hier Körperbeherrschung und Selbstdisziplin im Vordergrund stehen. Die überreichte Ehrung steht nicht nur für die Anerkennung erbrachter Leistungen, sondern ist vielmehr ein Symbol für die Übertragung der sehr verantwortungsvollen Aufgabe, Menschen im richtigen Maße an diesen Sport heranzuführen. Vor allem Jugendlichen gegenüber fühlt sich Saliu verpflichtet eine gesunde Balance zwischen Kampfsport, Respekt und Eigenverantwortung zu vermitteln. Darüber hinaus ist Großmeister Saliu auch regelmäßig als Kampfrichter und Prüfer bei Wettkämpfen anzutreffen. Durch sein täglich angebotenes Training bekommt er Zugang zu vielen vorwiegend jungen Menschen im Alter zwischen fünf und fünfundzwanzig Jahren. Doch auch Schüler im höheren Alter hat Saliu unter seinen Fittichen. Diesem Sport kann auch in Zukunft, nicht nur bei olympischen Spielen, eine große Bedeutung vorausgesagt werden. Vor allem dann, wenn es Menschen gibt, die sich mit Herz und Geist so dafür einsetzten. Die Fotos zu diesem Bericht: Fotos
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Jubiläumsgäste kamen sogar aus Südkorea Seit 30 Jahren unterrichtet und trainiert Bajrush Saliu in Gummersbach Taekwondo. Viele Besucher kamen, um ihrem Lehrer und Vorbild ein Dankeschön zu sagen. Bayrush Saliu war schier außer sich vor Freude. "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", war der sonst überzeugungsmächtige Mann eher still und überwältigt. Die Sporthalle in Gummersbach-Becke war gut gefüllt, und zahlreiche Sportler und Stadt-Offizielle waren gekommen, um ihm zu gratulieren. Das hatte sich der drahtige und stets freundliche Mittelpunkt des Abends nicht zu träumen gewagt. Bürgermeister Frank Helmenstein führte die Vertreter der Stadt an und bezeichnete die Arbeit Saliu's als unverzichtbar in einer Zeit, in der es für junge Mensche immer schwieriger werde, Orientierung zu finden. Friedhelm Meisen, Chef der Karatekämpfer des TV Rebbelroth, bezeichnete Saliu als "echten Freund." Obwohl in unterschiedlichen Sportarten zuhause "lernen wir immer noch viel voneinander". Vor mehr als 30 Jahren war Bayrush Saliu aus dem damals jugoslawischen Skopje ins Oberbergische gekommen und leitete seit 1976 die Taekwondo-Abteilung im VfL Gummersbach. Seit 1991 ist er in gleicher Funktion beim TV Becketal tätig und baute dort aus dem Nichts eine Abteilung auf, die heute 150 Mitglieder zählt. 80 Prozent davon sind Jugendliche und Kinder, die in ihrem Training Ausdauer und Kampf-Disziplin lernen. "Bayrush ist nicht nur ein liebenwürdiger Mensch, sondern stellt sich und seine Energie fast immer in den Dienst anderer. Er bewirkt so unendlich viel für die Integration. Seine Arbeit ist bewundernswert", erklärte Michaela Engelmeier-Heite, Vizepräsidentin des Deutschen Judoverbandes, die durch das Programm des Abends führte. Breakdance, die Tanzgruppe "Little Devils" der Tanzschule Kasel, Kampfvorführungen, vor allem aber der Auftritt einer Taekwondo-Gruppe aus Südkorea, die mit ihren jugendlichen Kämpfern eigens für das Jubiläum angereist war, begeisterten die Gäste. Schließlich brachte Saliu's Tochter Barbara als ausgebildete Mezzo-Sopranistin ihrem Vater noch einen musikalischen Gruß zu dessen Jubiläum. "Mir fehlen die Worte. Ich empfinde große Freude und Dankbarkeit an diesem Tag, und Ich weiß, dass Sport Grenzen und Sprachlosigkeit überwindet - und das ist das wichtigste", meinte Bajrush Saliu. Die Fotos zu diesem Bericht: Fotos
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Taekwondo-Training in der Grundschule - ein nicht alltäglicher Sportunterricht an der Gemeinschaftsgrundschule Steinenbrück 340 Mädchen und Jungen der Gemeinschaftsgrundschule Steinenbrück staunten nicht schlecht, als der Taewondo-Großmeister Bajrush Saliu vom TV Becketal ihnen kürzlich zu Beginn des ungewöhnlichen Sportunterrichts vermittelte, dass es in dieser Sportart zunächst nicht darum gehe, Stärke, Kraft und Überlegenheit gegenüber einem vermeintlichen Gegner zu demonstrieren, sondern, dass die Grundeinstellung in dieser Sportart von Achtung, Höflichkeit und Disziplin und darüber hinaus von Selbstbeherrschung und Gerechtigkeit dem Nächsten gegenüber geprägt sei. "Taekwondo," so der Großmeister, "schult gleichermaßen Körper und Geist und fördert damit Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit wie auch Willenskraft und fördert in der Gruppe das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Hieraus entwickelt sich Integrität und Hilfsbereitschaft." Mit viel Begeisterung folgten die Kinder der Klassen 1 bis 4 den Anweisungen des Gastes und versuchten trotz anfänglicher Unsicherheit, die zunächst einfachen Übungsformen nachzuvollziehen. Schüler und Lehrer waren beeindruckt von der Begegnung mit Bajrush Saliu, der die Überzeugung von seiner Sportart vermittelte und damit verdeutlichte, dass Tugenden wie Ausdauer, Disziplin, Hartnäckigkeit und Freundlichkeit persönlichkeitsfördernd und charakterbildend gleichermaßen sind. Das Kollegium der Grundschule sieht in dieser Begegnung eine überzeugende Chance zur Gewaltprävention, indem den Kindern mit den Tugenden dieser Sportart die Verpflichtung zur Achtung vor dem Nächsten und der Gemeinschaft vermitteln werden kann. Für Informationen steht Ihnen Trainer Bajrush Saliu gerne unter folgenden Nummern zur Verfügung: 02261-27038 oder 0160-5909395 Die Fotos zu diesem Bericht: Fotos
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Großmeister Saliu denkt noch lange nicht ans Aufhören Bajrush Saliu hat sich seit 30 Jahren der koreanischen Kampfkunst Taekwondo verschrieben und steckt weiter voller Tatendrang. Seine 55 Jahre sieht man ihm wirklich nicht an. Taekwondo hält offensichtlich jung. "Ich bin gesund wie ein Baum, der gerade gepflanzt wurde", sagt Bajrush Saliu. Der aus Mazedonien stammende Gummersbacher feiert in diesem Jahr zwei besondere Jubiläen: Seit 30 Jahren geht er der in Korea entstandenen Kampfkunst nach, vor 15 Jahren hat er die von ihm seitdem geleitete und auf circa 170 Mitglieder angewachsene Taekwondo-Abteilung beim TV Becketal aus der Taufe gehoben. Wie viele Schüler der Großmeister, der den Grad des 4. Dan erreicht hat, inzwischen unterrichtet hat, weiß er nicht mehr genau. Es müssen über tausend gewesen sein. Der zeitliche Aufwand ist enorm, zumal er am Wochenende zusätzlich noch als Kampfrichter unterwegs ist. "Ohne die vielen Helfer im Verein und besonders die Unterstützung meiner Frau Marianne ginge das alles nicht", betont Saliu, der 1972 aus seiner Heimat nach Deutschland gekommen war und seine ersten Meriten in der Taekwondo-Abteilung des VfL Gummersbach sammelte. Kürzlich machte er sich einen lange gehegten Traum wahr und reiste zur Weiterbildung ins Mutterland seiner Sportart. "Ich wollte die Wurzeln näher kennen lernen", erklärte Saliu. In Korea traf er sich mit mehreren Großmeistern und lernte unter anderem den Hauptsitz der World Taekwondo Federation in Kukiwon kennen. Die Reise habe ihm sehr viele Impulse gegeben, die er bei der Trainingsarbeit umsetzen möchte. Es ist also noch lange nicht Schluss für Saliu, der voller Tatendrang steckt. "Ich bin bereit, überall zu helfen. Die Leute müssen mich nur anrufen." Vor allem eine Kooperation mit den umliegenden Schulen und das Angebot von Selbstverteidigungskursen für Kinder könne er sich gut vorstellen. Der Nachwuchs wäre in kompetenten Händen: Saliu ist Inhaber des 5. Dan in der Verteidigungskunst Hapkido sowie offizieller Prüfer der Deutschen Taekwondo Union. Weitere Informationen unter Tel.: 02261/270 38 und 0160/5909395. Die Fotos zu diesem Bericht: Fotos
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Hapkido Angestrebt im Hapkido wird eine Einheit von Körper und Geist, die uns in die Lage versetzt, die Urprinzipien unserer Existenz zu erkennen und zu unserem Wohle zu nutzen. Ki bezeichnet die universelle Lebenskraft, die unerschöpfliche Energiequelle des Kosmos im Gegensatz zur rein körperlichen Kraft. Durch Atem- und Konzentrationsübungen wird der Hapkido Schüler in die Lage versetzt, dieses Ki zu spüren und durch seinen Körper zu bestimmten Punkten fließen zu lassen. Bruchtests ohne Widerstand geben ihm die Möglichkeit, seine Fähigkeit, "Ki" zu entwickeln, zu überprüfen. Do - der Weg -, bezeichnet im übertragenen Sinne den Entwicklungsprozess, den derjenige durchmacht, der sich entschließt, Hapkido Techniken zu erlernen. Hapkido beinhaltet über 3500 Techniken, bei denen neben den einzelnen Körperteilen ( Hände, Füße, Kopf ) auch Waffen sowie alltägliche Gegenstände wie z.B. Spazierstock, Halstuch oder Schal zum Einsatz kommen können. Neben weichen Techniken wie Würfe und Hebel finden wir auch sogenannte harte Techniken ( Schläge, Fußtritte, Sprünge ). In all den Übungsformen erfährt der Schüler in zunehmenden Maße die drei Grundprinzipien des Hapkido. 1. Das Prinzip des Kreises Alle Bewegungen sind rund. Der Hapkido Kämpfer bewegt sich wie im Inneren einer Kugel. Von Außen einwirkende Kräfte werden an der Oberfläche der "Kugel" umgeleitet und neutralisiert. 2. Das Prinzip des Flusses Wie der Fluss, der sich überaus nachgiebig dem Landschaftsbild anpasst und doch im Moment der Stauung eine gewaltige Kraft entwickelt, so reagiert auch der Hapkido - In einfühlsam auf seinen Gegner, um im entscheidenen Moment sein angestautes "Ki" fließen zu lassen. 3. Das Prinzip der Einwirkung Durch blitzartige, kaum zu bemerkende Bewegungen wird der Angreifer zu reflexartigen Gegenbewegungen veranlasst, die dann in einer Folgetechnik ausgenutzt werden. Erst wenn diese Prinzipien nicht nur körperlich, sondern auch geistig übernommen werden, befindet sich der Schüler auf dem Weg zur Meisterschaft. Einige Bilder zum Hapkido: Fotos | |||
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Kyorugi - Vollkontakt-Wettkampf - Poomse Die Grundsätze und Prinzipien des Taekwondo sind besonders im Wettkampf anzuwenden. Achtung, Respekt, korrektes Verhalten und diszipliniertes Auftreten sind oberstes Gebot gegenüber dem Gegner, dem Kampfgericht und der Öffentlichkeit. Der Vollkontakt-Wettkampf ist heute straff durchorganisiert. Von der Bezirksmeisterschaft zur Landesmeisterschaft, über internationale Meisterschaften bis zur Europa und Weltmeisterschaft. Ab dem Jahr 2000 ist Taekwondo offiziell olympisch geworden. Heute sind Turniere mit mehreren hundert Teilnehmern keine Seltenheit mehr. Bei den meisten Veranstaltungen ist die Organisation sehr gut und auch die Medien werden immer aufmerksamer. ![]() Bajrush Saliu
als Kampfrichter im Einsatz.
Auch der Poomse-Wettkampf hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Nicht nur das die Zahl derer die sich für die Technischen Meisterschaften begeistern steigt, sondern auch die Leistungsdichte hat enorm zugenommen. Die Poomse kann im Wettkampf bis ins hohe Alter gelaufen werden. ![]() | |||
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Bajrushs Rückkehr zu den Shaolin Als Feuer und Schwert das Reich der Mitte regierten, wurden selbst die Mönche in ihren Klöstern nicht verschont. Doch sie setzten sich zur Wehr. Die Shaolin - Mönche lernten, ihre Körper auf faszinierende Weise zu beherrschen, den Schmerz zu besiegen, den härtesten Kampf zur höchsten Kunstform zu verwandeln: Kung Fu. Diese einleitenden Worte aus dem aktuellen Theatermagazin Treffpunkt - GM können nur andeutungsweise beschreiben, welch faszinierende Darbietung dem interessierten Publikum am Abend des 8. Januar 2004 im Theater Gummersbach geboten wurde. Völlig klar, dass ein Großteil der Kampfgruppe des TV - Becketal mit Abteilungsleiter und Trainer Bajrush Saliu begeistert das Gesehene aufnahm und in der Pause fachsimpelnd selbst die für den Laien kaum wahrnehmbaren Kleinigkeiten am Rande, bewertete. Immer wieder stellte sich die Frage, ob auch einzelne Elemente, wie z.B. die Konzentrationsübungen die der Verschmelzung von Körper und Geist dienen, dem wettkampforientierten, modernen Taekwondo, der beim TV - Becketal so erfolgreich praktiziert wird, dienlich sein kann. Die gezeigten gymnastischen Einlagen, die in dieser Vollendung nur nach jahrelangem Training möglich sind, gaben zumindest Anreize die notwendigen Aufwärmübungen zukünftig mal anders gestalten zu wollen. Kaum einer wusste aber, welch seltene Ehre eine Stunde zuvor Bajrush zugeteilt wurde. Normalerweise ist es undenkbar, dass unmittelbar vor Showbeginn ein nicht zum engsten Kreis der Gruppe gehörender Beobachter Backstage die Vorbereitung der Shaolin - Mönche sehen oder gar stören darf. Sport verbindet aber weltweit und Kampfsport sowieso. Nach kurzer Fachsimpelei mit den Verantwortlichen der Tourneeleitung wurde Bajrush auf die Bühne eingeladen und durfte mit den Mönchen Blöcke, Tritte und Schläge trainieren. Wohl dem, der seinen Dobok immer griffbereit hat. Zwar war diesmal die Zeit zu knapp, um den Taekwondo Trainer in das Programm mit einzubinden, aber wer weiß was die nächsten Jahre an Überraschungen mit sich bringen werden. Die Fotos dieser Veranstaltung: Fotos | |||
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Sport verbindet, egal welche Sprache man spricht Porträt der Woche: Bajrush Saliu ist Taekwondo - Trainer, Landeskampfrichter, DTU / NWTU - Prüfer und Abteilungsleiter im TV Becketal BECKE. Er ist kein Ich - Mensch, geht offen auf Leute zu, ist gradlinig und kann andere motivieren! So charakterisiert Marianne Saliu ihren Mann Bajrush. Nicht nur rund um sein Zuhause in Reininghausen ist der 53 - Jährige bekannt wie ein bunter Hund. In Sportkreisen genießt der Kampfsport - Trainer und Abteilungsleiter im TV Becketal höchste Anerkennung. Dass Bajrush Saliu ein Kämpfer im absolut positiven Sinne ist, musste er früh beweisen. 1972 verließ er seine Heimat Skopje (Mazedonien) auf der Suche nach Arbeit. Mit einem Koffer in der Hand und einem Vermittlungspapier des Arbeitsamtes in der Tasche stand er ganz alleine auf dem Gummersbacher Bahnhof. Ich sprach kein Wort Deutsch und wollte eigentlich nicht bleiben, blickt er heute schmunzelnd zurück. Aus seinen Vorsätzen sind über 30 Jahre Oberberg geworden. Gedanken an Rückkehr ins Ex - Jugoslawien sind längst verflogen. Bajrush Saliu ist seit 27 Jahren glücklich verheiratet und hat drei Kinder und zwei Enkelkinder. Erst kam der Beruf, dann der Deutsch - Kurs, die Hochzeit und dann die sportliche Entscheidung: Ich mach mit! Mit diesen Worten stellte sich der frühere Judoka und Leichtathlet bei der Taekwondo Gruppe im VfL Gummersbach vor. Hier kämpfte er sich im wahrsten Sinne des Wortes durch vom Hosenträgergurt des Anfängers bis hin zur Ehrung mit dem dritten Dan der Kampfsportart. Dass er auch den fünften Dan im Hapkido ( Koreanische Art der Selbstverteidigung ) besitzt und gefragter Taekwondo Kampfrichter im Landesverband ist, erwähnt Saliu ganz nebenbei. Seit zwölf Jahren übt Saliu seinen Sport im TV Becketal aus, wo er den neuen Zweig aus der Taufe hob. Sportler, Trainer und Taekwondo Abteilungsleiter ist er heute dort in Personalunion. Der persönliche Ehrgeiz hat sich mit der Verantwortung für die 158 Mitglieder der TV Abteilung verlagert. Der 53 - Jährige strebt persönlich nicht nach weiteren Dan - Ehren, sondern ebnet anderen den sportlichen Weg dorthin. Zahllose Pokale und Titel seiner Schützlinge machen ihn allerdings auch mächtig stolz, weil der Erfolg seine Handschrift trägt. Bajrush Saliu ist sich andererseits auch seiner immensen Verantwortung bewusst. Wenn Kinder zwei Jahre bei mir trainieren, sind sie bewaffnet! Es ist wichtig, die Kinder so zu formen, dass sie verantwortungsbewusst mit ihren Fähigkeiten umgehen. Und das ist mir bisher immer gelungen. Bis heute habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht - und daran soll sich nichts ändern. Im Vordergrund steht der Spaßfaktor für den Vorkämpfer des TV Becketal. Dass er damit gleichzeitig eine soziale Aufgabe erfüllt, Kinder von der Straße zum Sport führt und letztlich auch zur Integration verschiedenster Nationalitäten beiträgt, ist für ihn Bestandteil der schönsten Nebensache der Welt. Sport verbindet, egal welche Hautfarbe jemand hat oder welche Sprache er spricht. (fd) Originalartikel von FRANK DITTRICH in der Oberbergischen Volkszeitung vom 26.04.2003 mit Ergänzungen von Bajrush Saliu 07.07.2003 Fotos | |||
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